Donnerstag, 28. August 2014

Wer denkt schon über Angst nach

HalliHalloHallöchen :)
Heute widme ich mich mal wieder einem ernsteren Thema. Ich sage von vorneherein, dass ich kein Spezialist für solche Themen bin oder eine Ahnung von irgendetwas Wissenschaftlichem zu dem Thema habe. Ich möchte euch einfach nur erzählen, was ich dazu denke.
Ich habe gestern Nachmittag ein neues Buch angefangen und konnte es bis weit nach Mitternacht einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um Weil ich Layken liebe. Aber das hier soll keine meiner typischen Rezensionen mit Inhalt und meiner Meinung werden, sondern ich möchte euch erzählen was das Buch in mir ausgelöst hat.
Hätte man mich gefragt, wovor ich am meisten Angst hätte, hätte ich keine Antwort darauf geben können. Wer beschäftigt sich schon gerne mit seinen Ängsten und somit mit seinen Mackeln ? Ich selber habe auch noch nie so wirklich darüber nachgedacht. Ich weiß immer noch nicht vor was ich alles Angst habe. Aber gestern hat mir das Buch eine meiner größten Ängste und eine weitere damit verbundene Angst vor Augen geführt. Eine Angst, die würde ich denken jeder von uns hat.
Vielleicht kann man diese Angst auch unter eine Art Überthema fassen. Ich habe Angst vor dem Tod. Sowohl davor selber irgendwann zu sterben, als auch davor, dass der Tod mir jemanden wegnimmt.
Ich habe Angst davor einen Menschen der mir wichtig ist und der Teil meines Lebens ist zu verlieren. Am meisten Angst habe ich, meine Mama oder meinen Papa zu verlieren. Ich glaube, ich würde zerbrechen wenn das passieren würde. Ich kann mir mein Leben ohne einen der Menschen, die gerade Teil davon sind, einfach nicht vorstellen. Wobei ich sagen muss, dass ich dafür das ich 'erst' 17 Jahre alt bin schon verdammt viel mit Verlust konfrontiert gewesen bin. Ich habe bereits viele Menschen, die mir sehr wichtig waren verloren. Und ich musste schon vielen meiner geliebten Menschen dabei zusehen, wie sie um einen Menschen trauern. Ich finde das fast genauso schlimm, wie selber einen Menschen zu verlieren.
Stellt sich vielleicht die Frage, wie ich damit umgehe. So genau weiß ich das selber auch nicht. Ich probiere diese Angst in einer gewissen Weise auszublenden. Da ich weiß, wie schnell man jemanden verlieren kann, versuche ich die Zeit, die ich habe zu genießen und den Menschen um mich herum so oft wie möglich zu sagen oder zu zeigen, wie wichtig sie mir sind.
Jetzt mal dazu, was das Buch damit zu tun hat, dass ich so sehr über dieses Thema nachgedacht habe. Layken muss damit umgehen, dass sie ihren Vater verloren hat und dann bekommt sie auch noch die Nachricht, dass sie auch ihre Mutter bald verlieren wird. Auch Will hat von heute auf morgen seine Eltern verloren und war auf sich allein gestellt. Sowohl mit seinem kleinen Bruder, als auch mit seiner eigenen Trauer und seinem Leben.
Ich habe angefangen darüber nachzudenken, wie ich damit umgehen würde, meine Eltern zu verlieren und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann.
Ich liebe meine Eltern über alles und möchte sie, wenn es gehen würde, am liebsten niemals verlieren.


Was denkt ihr zum Thema Angst ? Was ist eure größte Angst ? Wie geht ihr mit Angst um ?
Bis Bald ihr alle da draußen ♥

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